Reise an die Loire 2018

Maks erobert tolle Schlösser an der Loire


Vom 21.5. bis 25.5.2018 fuhren der kleine Maks und 22 weitere Personen mit dem VIP-Liner an die Loire.

Die weite Anreise wurde mit einem schönen Hotel am Stadtrand von Tours belohnt. Nach dem guten Abendessen genossen viele Teilnehmer noch einen Verdauungs-Spaziergang um den nahe gelegenen kleinen See. Bei Bilderbuch-Wetter fuhren wir am darauf folgenden Tag mit unserem sehr guten,
französischen Reiseleiter Jean-Michel nach Blois. Während der Fahrt hatte er uns schon aus der Geschichte der im Loire-Tal residierenden Könige und ihren Mätressen berichtet und dabei auch erwähnt, dass hier in einem Umkreis von 100 km ca. 1.000 Schlösser gebaut worden sind. Im Innenhof des mächtigen Schlosses von Blois erklärte er uns an den Gebäuden der vier Seiten die jeweiligen Baustile. Anschließend besichtigten wir dann gemeinsam die schön restaurierten Wohnräume im Schloss. Nach der Mittagspause fuhren wir zur weitläufigen Parkanlage von Schloss Chambord. Das mächtige Märchenschloss mit seinen vielen Kuppeln und Türmchen hat König Francois I als Jagdschloss bauen lassen. Darin gibt es die berühmte doppelläufige
Wendeltreppe, die nach Plänen von Leonardo da Vinci gebaut worden sein soll. Wir besichtigten Stockwerk für Stockwerk jeweils ein paar der
440 Zimmer und waren dann zwischen den Kuppeln und Türmchen auf dem Dach angekommen. Die Aussicht von dort oben war natürlich königlich. Den Abschluss des Tages bildete dann eine Weinprobe im Weingut Cray bei Montlouis sur Loire. Zunächst fuhren wir mit einem Touristenzügle durch die riesigen Weinfelder und danach erklärte der junge Weinbauer seine Erzeugnisse, der Reiseleiter übersetzte und wir genossen. Dazu gab es Baguette und Rillettes und später kam kaum jemand ohne Flaschen zum Bus. Unser sympathischer Reiseleiter brachte uns zurück ins Hotel und verabschiedete sich von uns. Für die nächsten 2 Tage hatten wir dann eine sehr charmante Reiseleiterin, Mademoiselle Morgane. Sie hat uns alle im Nu erobert. Bei traumhaft schönem Wetter führte sie uns durch die Innenstadt von Amboise hinauf zum Schloss. Von dieser ehemals sehr mächtigen Anlage zu Zeiten des Erbauers, König Karl VIII, ist heute nur noch ein Gebäudeteil übrig geblieben, von dessen Balkon aus man eine schöne
Aussicht hinunter auf die Stadt und ins weite Loire- Tal hat. Aus den anderen Gebäudeteilen ist eine traumhaft schöne Gartenlandschaft
entstanden und in der Kapelle St. Hubert soll Leonardo da Vinci bestattet sein. Das heutige Mittagessen nahmen wir gemeinsam in einem Höhlen- Restaurant ein. Als Spezialität gab es heiße Hefeteigtaschen, die mit Rillette gefüllt werden konnten und somit ganz lecker geschmeckt haben. Und ganz deftig: Schweinebauch und Würste auf weißen Bohnen. Auf dieses opulente Mittagsmahl folgte eine entspannte Schifffahrt auf dem Fluss Cher. Vom Wasser aus hatten wir eine ganz besondere Perspektive auf das Schloss Chenonceau, das aus dem Herrenhaus einer ehemaligen Wassermühle entstanden ist. Morgane hatte uns erzählt, wie aus dieser Mühle durch Zukauf allmählich ein kleines Schloss entstanden ist und wie die damalige Besitzerin, Diane de Poitiers, eine 60m lange Brücke über den Fluss errichten ließ und später von Catherine de Medici eine Galerie auf diese Brücke aufsetzen ließ, damit diese große Feste in der Galerie über dem Fluss feiern konnte. Nach der Schifffahrt besichtigten wir danach gemeinsam die wunderschönen Gartenanlagen. Zunächst spazierten wir durch die Gemüsegärten, die allerdings dringendst Wasser benötigt hätten, danach waren wir im Englischen Garten mit den hohen, alten Bäumen und erreichten dann die symmetrisch angelegten Gärten vor dem Schloss. In der Abendsonne war es dabei noch schöner als auf den Ansichtskarten. Morgane führte uns durch die Innenräume und erzählte uns dabei viel von den 5 Frauen, die dieses Märchenschloss bauen und erweitern ließen. Ideales Wetter bot sich auch am nächsten Tag bei der Besichtigung der imposanten Gartenanlagen von Schloss Villandry. Vom Belvedere aus, bot sich uns ein fantastischer Blick auf die einzelnen Teile der riesigen Anlage. Wir flanierten vorbei am
Liebesgarten mit den 52 km langen Buchsbaum-Hecken, auf der Baumallee mit den 1.200 gestutzten Linden, durch den Sonnengarten mit den vielen bunten Stauden und hörten uns dabei immer wieder gerne die Informationen unserer Reiseleiterin an. Um die Mittagszeit waren wir dann in Tours. Hier schauten wir uns zunächst die Kathedrale und den erzbischöflichen Garten an und bummelten dann noch durch die Altstadt zum berühmten Place Plumereau. Hier verabschiedete sich unsere tolle Reiseleiterin mit etwas Wehmut von ihren „Gärtnern aus Ditzingen“. Den Nachmittag hatten wir dann noch zur freien Verfügung und am Abend hieß es Koffer packen für die Heimreise. Am Ende der wunderschönen Reise hatte Maks nicht nur die Schlösser erobert, sondern auch die Herzen der gesamten Gruppe und auch den Busfahrer Daniel. /HM

 

 

Bilder von der Reise an die Loire 2018:

 

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