Darf ich vorstellen, mein Garten..... (Teil 9)

Liebe OGV-Mitglieder, liebe Leser,

Sommerzeit ist Rosenzeit! Dies war auch gleich mein erster Eindruck, als ich den Garten von Susann und Jan besuchen durfte. Nach freundlicher Begrüßung der ganzen anwesenden Familie trete ich auf die Terrasse, und mein Blick bleibt an einem üppig blühenden Rosenbeet mit Rosenbogen hängen. Alle im Garten verstreute Einzelrosen wurden hier zusammengetragen und gepflanzt und geben jetzt in dieser Vielzahl ein zauberhaftes Bild ab.

Imposant, mitten im Garten, steht ein großer, reich tragender und kerngesunder Kirschbaum. Er ist mindestens so alt wie das Haus von 1962, das sie vor 8 Jahren gekauft haben. Davor war das Grundstück eine Obstbaumwiese. Vielleicht ist dieser herrliche Baum sogar noch ein echtes Relikt aus dieser Zeit. Im Weiterschlendern auf dem geschwungenen und leicht ansteigenden Gartenweg geht der Blick ins Detail. Eine kleine Sitzgruppe ist unter dem schatten-spendenden Kirschbaum platziert. Die Hortensie genießt den Halbschatten ebenso. Am oberen Ende des Gartens befindet sich eine weitere Sitzgruppe, geschützt vor einer Holzwand, entspannend durch das Geplätscher eines kleinen Teiches und bald auch beschattet durch den wilden Wein, der sich über die Pergola ranken soll. Hier genießen die Gartenbesitzer ihren Feierabend mit den letzten Sonnenstrahlen.

Gleich anschließend und ganz umweltbewusst haben sie eine Totholzhecke angelegt – alles was im Garten abgeschnitten wurde, wird dort zwischen Pfählen eingeflochten: Unterschlupf für unzählige Kleinlebewesen und Igel. Der kleine Nutzgarten bietet alles, was die Familie so bevorzugt. Ein Schmuckstück ist die neue Gartenhütte und bei weitem kein Baumarktbausatz, sondern Marke Eigenbau. Hier findet alles Platz, was man im Garten an Geräten braucht. Die selbstausgesäte Malve ziert die Hütte und den Kompost mit leuchtendem Violett. Überall entdeckt man Stauden, Büsche und sonstige Pflänzchen, bewusst ausgewählt, als besondere Nahrungsquelle für Insekten. Sogar eine Brennnessel hat hier ein Recht zu stehen, als Leckerbissen für Schmetterlinge. Und selbstverständlich hängt auch ein Insektenhotel an der Holzwand in der Sonne. Hier endet der Rundgang, und hier verbirgt sich hinter der Holzwand noch ein Sitzplatz – überdacht, vor Wind und Wetter geschützt: Ein Platz zum Relaxen nach Susanns anstrengender Arbeit als Altenpflegerin. Die Familie hat sich hier ein Idyll geschaffen, das den nötigen Ausgleich und Erholung bietet.

Ein Garten ist halt der beste Therapeut für den Menschen und ein Segen für die Tierwelt, wenn man ihr etwas anbietet.

DW

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