Darf ich vorstellen, mein Garten..... (Teil 8)

Liebe OGV-Mitglieder, liebe Leser,

 

Was für ein großes Glück ist es, wenn man in dieser langen Coronazeit einen Garten hat – sei er auch noch so klein.

Man fühlt sich vor allem jetzt im Sommer frei, kann die Sonne genießen oder im Schatten verweilen. Man kann sich betätigen oder im Liegestuhl in die grüne Baumkrone schauen.

Wahrlich – der Garten muss nicht groß sein, um dieser belastenden Zeit etwas zu entrinnen. Das bezeugte mein erster Gartenbesuch in diesem Jahr.

Unser Vereinsvorsitzender Helmut Bier und seine Frau Elli empfingen mich zur heißesten Mittagszeit in ihrem kühlen und schattigen

„Gartenhof“ auf der Rückseite ihres Reihenhauses. Auch der Hauseingang befindet sich hier.

Eine recht stattliche Birke, zwar in einem Kübel gebändigt, doch von der Größe her durchaus als Schattenspender geeignet, dominiert den kleinen Garten.

Was sich mir aber als erster Gedanke aufdrängt:  Hier ist man auf Kinder eingestellt. Bei 8 Enkelkindern ist es schon angebracht sich mit Bänkchen, Tischchen, Puppengeschirr und Planschmöglichkeit auf die Bedürfnisse der Kleinen einzulassen.

Zwischen Kletterhortensie auf der einen Seite und orangefarbener Kletterrose (Erinnerungsstück aus dem elterlichen Garten) gegenüber, verwebt sich viel natürliches Grün. Ganz versteckt lugt eine Rotkäppchenfigur aus dem Efeu hervor- auch ein Relikt aus Kindheitstagen. Schöne alte Gefäße, kleine Andenken, alles was einem wichtig ist, wird auf ganz selbstverständliche Weise im Garten integriert. Auch Hühner lebten mal hier – früher, 1987, als noch kein Haus angebaut war.

Aber, um das was einen OGV-ler ausmacht – pflanzen, säen, ernten, Erfahrungen sammeln, anwenden – auszuleben,  hat Helmut ein Gewächshaus mit angrenzender Anbaufläche zum Gärteln gleich nebenan gepachtet. Hier wächst im Gewächshaus alles, was geschützt und beobachtet wachsen soll (Tomaten, Gurken, Salate, rote Bete, Kohlrabi…) - im Außenbereich anderes, was Platz und Sonne braucht (Erdbeeren, Erbsen, verschiedene Zwiebeln und Kräuter).

Totholz wird an schattiger oder sonniger Stelle dem Garten zugeführt und den Insekten zur Verfügung gestellt. Gedüngt wird natürlich nur biologisch und abgeschnittene Grünteile und Geäst hinter dem Gewächshaus platziert – auch die Igel sollen es gemütlich haben.

Ökologischer Gartenbau auf kleinstem Raum und einladende Gastfreundschaft für die große Familie – ich bin beeindruckt und verabschiede mich dankend.

DW

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