Darf ich vorstellen, mein Garten..... (Teil 3)

Liebe OGV-Mitglieder,

heute schaue ich nicht über die Hecke in Nachbars Garten, wie öfters zu einem kleinen Schwätzchen, sondern lasse mich mit meiner Kamera von meinen Nachbarn Reinhold und Annegret Zipperer durch ihren Garten führen.

Der Blickwinkel ist sofort ein ganz anderer. Von der erhöhten Plattform, die im Schutz der Hauswand als Sitzplatz dient und Reinholds stolze Kakteensammlung zeigt, schaut man auf die ganze Gartenanlage. In der Mitte dominiert ein großes Quadrat an Anbaufläche für Gemüse und Tomatenhaus. Hier ist bis spät in den Herbst hinein immer etwas Verwertbares zum Kochen, Einmachen und Lagern zu holen.

Geht man drei Stufen abwärts, wird man durch einen Weg im Karree durch den ganzen Garten gelenkt. Mein fotografischer Blick bleibt gleich an der schönen alten Gartenlaube hängen. So eine gehörte früher in jeden Bauerngarten, und diese im speziellen birgt auch viele Geheimnisse aus alten Zeiten. Sie wurde samt Haus vor ca. 30 Jahren miterstanden. In ihr werden nicht nur gartenrelevante Arbeiten getätigt, sondern dort wird auch mal ausgeruht, nachgedacht und mit Freunden über dies und jenes diskutiert. Gladiolen und Sonnenblumen flankieren die Laube, und der mannshohe Rosmarin verströmt einen herrlichen Duft beim Vorbeigehen. Das gemauerte Häuschen vor mir war zu früherer Zeit noch der Hühnerstall, heute Dank eines offenen, überdachten Holzanbaues Lager von reichlich Kaminholz. Außerdem bietet er Unterschlupf für Rotschwänzchen, leider auch Marder, mitunter Igel – sogar ein Fuchs wurde schon per Nachtsichtkamera dort gesichtet.

Am unteren Teil des Gartens reihen sich Beerensträucher, Weinreben, Apfel- und Birnbaum am Zaun entlang, und dort finden auch Reinholds Bienenstöcke Platz. Ein aufgeschichteter Steinhaufen wird von Sukkulenten bedeckt und gibt bestimmt einigem Getier ein Zuhause zwischen den Fugen. Leider hat sich noch keine Eidechse hier niedergelassen.

Ein noch zierliches Apfelbäumchen mit einem rotfleischigen Apfel ist die Besonderheit und hofft bald mehr Früchte tragen zu können. Die Bienen würden sich über die vielen Blüten freuen.

Ja, die Tiere – ob groß oder klein sie sind in diesem Garten willkommen. Seitlich im Wiesenstreifen stand immer ein Igelhaus mit Futter und als Überwinterungsmöglichkeit. Kranke Igel, die Familienhund Shila aufstöberte, wurden von Tochter Sophie immer liebevoll gepflegt. Und so fanden denn auch Weinbergschnecken im Garten Unterschlupf, wo sie sich vermehren durften, bis leider einige von irgendeinem hungrigen Tier gefressen wurden.

Jedoch eine bestimmte Spezies der Tierwelt ist, wie bei jedem Gärtner nicht willkommen, die gemeine Nacktschnecke!  Ihr gilt es den Garaus zu machen – egal auf welche Weise.

Machen Sie mit bei unserem Projekt „Ein Blick in Nachbars Garten“. Zeigen Sie uns und den Mitgliedern des OGV‘s Ihr Paradies. Melden Sie sich bei Doro West Tel.18644 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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