Schlehenbusch und Rosenstöcke

Stachel im Fleisch oder Dorn im Auge

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

eigentlich kann uns das ja egal sein, es schmerzt auf jeden Fall.

Aber aus botanischer Sicht besteht schon ein grundlegender Unterschied, ob wir es mit Stacheln oder Dornen zu tun haben.

Denn korrekterweise müssten wir eigentlich von Stachelröschen und nicht von Dornröschen sprechen.

Und warum das denn?

Etwas vereinfacht ausgedrückt wachsen Dornen aus der Pflanze heraus und sind direkt an die Wasser- und Nährstoffversorgung der Pflanze angeschlossen.

Und nun zu den Dornen.

Dornen sind leichtfüßig. Sie kümmern sich nicht um festen Halt, sondern sitzen auf dem Stängel auf. Schmerzhaft kann der Kontakt trotzdem sein, denn schon Goethe schärfte uns ein, dass Rosen Knäblein stechen, wenn sie sich unbotmäßig verhalten.

Wenn Sie jetzt einen Winterspaziergang machen, können Sie auf unserem Wildobstlehrpfad die Probe machen. Dort gibt es einen Schlehenbusch und Rosenstöcke.

Vielleicht sind Sie auch mehr der kreative Typ. Dann kommen Sie doch zum Workshop Bienenwachstücher herstellen am 26.03.2022. Das gesamte Veranstaltungsprogram des OGV Ditzingen finden Sie auf unserer Website (Termine - Obst- und Gartenbauverein Ditzingen e.V. (ogv-ditzingen.de) oder den Schaukästen, gleich hinter dem Durchlass zum Rathaus und in der Münchinger Straße 17, am Gartentor von Günter Jörg.

Das Coronavirus ist ja uns allen ein Dorn im Auge oder ein Stachel im Fleisch.

Tragen Sie dazu bei, dass es bald entfernt wird.

Sonst müssen wir die zwei Veranstaltungen verschieben.

Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben.

Helmut Bier

 

 

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Neues vom Wildobstlehrpfad

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich bin mir sicher, nicht alle Ditzinger kennen den Wildobstlehrpfad am Ortsausgang Richtung Leonberg auf der linken Seite liegend.

Er ist aber ein Kleinod, weil er eine Fülle von selteneren Gewächsen beherbergt, wie z.B. die Schwarzen Maulbeeren, die Kirschpflaume und die Gemeine Berberitze, nicht zu vergessen die vielen Rosenstöcke am Ende des Grundstücks.

Und da sind wir schon beim Thema: Bäume und Schilder sind in die Jahre gekommen.

Deshalb trafen Reinhold Zipperer und ich uns mit Frau Gierisch (Stadtgärtnerei) Frau Bauer (Umwelt- und Stadtplanung) und Herrn Löffler (Bauhof), um zu besprechen, wie wir den Garten erneuern können.

Hauptplagegeist ist der Hartriegel, dem man zurückdrängen muss, damit die Rosen wieder Raum zum Entfalten haben. Sie werden versetzt und dahinter wird eine Benjeshecke entstehen.

Der Rote Holunder muss nachgepflanzt und die Blühstreifen neu eingesät werden.

Und natürlich müssen einige Schilder ausgetauscht werden. Manche sind von der Sonne so ausgebleicht, dass man sie kaum noch entziffern kann.

Das sind nur ein paar Veränderungen.

Schauen Sie im Frühjahr einmal vorbei und lassen Sie sich überraschen.

Helmut Bier

1. Vorstand

 

 

Bilder vom Wildobstlehrpfad

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Arbeitseinsatz auf dem Wildobstlehrpfad am 30. März 2019

Wild, wilder, Wildobstlehrpfad

Die Baumpflegemaßnahmen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Bedingt durch einen Massen-Crash auf der A81 fanden sich beim Startschuss für die Baumpflegemaßnahmen auf dem Wildobstlehrpfad nur 17 eifrige Aktivisten, bewaffnet mit Baum- und Rebscheren, Elektrosägen, Hochentastern, Teleskopscheren (auch Giraffen genannt), ein. Einer musste einen Feuerwehreinsatz fahren. Große Aufgaben lagen vor uns. Die Brombeeren wucherten wild vor sich hin. Die Rosenstöcke waren kaum noch vom Hartriegel zu unterscheiden. Elsbeere, Kirsche, Zibarten, Kornelkirsche, Eberesche, Speierling, Vogelkirsche, Gemeine Felsenbirne, Sanddorn, Holzapfel, Weiße Maulbeere, Mispel, Elsbeere,  Schlehe, Gemeine Berberitze, Kirschpflaume, Mehlbeere  und viele andere warteten auf einen Erhaltungsschnitt oder Verjüngungsschnitt. Dank unserer Fachwarte war ein professionelles Arbeiten kein Problem. Ein großer Teil des angefallenen Baumschnitts wurde umgehend mit einem Oldtimertraktor Marke Kramer (Bj. 1965) abgeführt. Unser jüngstes Mitglied durfte sogar das Steuer übernehmen.  Auch der Inventur der in unserer Hütte gelagerten Materialien nahmen sich kundige Händen an. Nun warten wir gespannt auf die Früchte unserer Arbeit. Aber was wäre ein Arbeitseinsatz ohne kräftigendes Vesper und ein Fläschle Bier. Bei interessanten Gesprächen harrten wir noch in der wärmenden Abendsonne aus bis die Frühlingskühle uns zu Aufbruch zwang. Übrigens hatten wir auch Besuch von Zaungästen, die natürlich herzlich willkommen waren und selbstverständlich verköstigt wurden. Die nächsten pflegerischen Maßnahmen sind der Juni-Riss und der Sommerschnitt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Helmut Bier

 

Bilder vom Arbeitseinsatz auf dem Wildobstlehrpfad am 30.03.2019:

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Wildblumenwiese am Wildobstlehrpfad

Zwischen den fest geplanten Programmpunkten im Jahr, finden auch immer wieder Arbeitseinsätze statt, wie hier auf auf dem Wildobstlehrpfad.

Inzwischen ist das Wildbienenhotel fertiggestellt.

Wir haben eine Wildblumenwiese als zusätzliches Nahrungsangebot für die Bienen angelegt.

 

 

Bilder vom Arbeitseinsatz auf dem Wildobstlehrpfad am 07.05.2016:

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Arbeitseinsatz auf dem Wildobstlehrpfad am 07. Mai 2016

Viele Hände, schnelles Ende ...
Unter diesem Motto wurde auf sehr originelle und treffende Weise zum Arbeitseinsatz am Wildobstlehrpfad eingeladen. Und besser hätte es fast nicht sein können, bei diesem herrlichen Wetter. Dem „Lockruf“ folgten 11 Paar fleißige Hände mit guter Laune und gerüstet mit Schubkarre, Schaufel, Rechen und Scheren. Rindenmulch wurde um die Bäume herum verteilt, Gras gemäht, Brombeergestrüpp gelichtet und der Graben rund um die Hütte wieder freigelegt. Jeder erkannte ohne große Worte seine Aufgabe.

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