Oktober 2019 - Alle Jahre wieder....

…das gleiche Prozedere: Stärke, Futtervorrat und Varroabefall der Völker beurteilen

Unsere Völker sind derzeit stark genug und für die Überwinterung gut gerüstet, wenngleich der ausreichende Futtervorrat und die Varroabelastung ständig im Auge behalten werden muss. Denn „gute Volksentwicklung bedeutet vermehrte Varroamilben“ und „gute Volksentwicklung bedeutet hohen Futterverbrauch“. Witterungsbedingt befliegen die Bienen derzeit noch Blütenpflanzen wie Senf, Efeu, Springkraut, Phacelia und andere Pflanzen, sofern es warm genug ist. Zurzeit fallen am Flugloch besonders die Sammlerinnen auf, die viele gelb leuchtende „Pollenhöschen“ eintragen oder auf dem Rücken weiß bestäubt sind. Unsere Bienen pflegen aufgrund der warmen Jahreszeit immer noch etwas Brut. Drei Wochen nach einer Kaltwetterperiode bzw. dem ersten Kälteeinbruch herrscht allerdings allgemeine Brutfreiheit, das bedeutet, dass die Königin die Eiablage einstellt. Und trotzdem ist darauf zu achten, dass ausreichende Futtervorräte vorhanden sind. Die Kontrolle des Futtervorrats erfolgt durch einfaches Anheben der „Bienenbeute“ oder wer seinem „Gewichtsgefühl“ nicht traut und sich unsicher ist, durch wiegen mit einer digitalen Kofferzugwaage. Wir hoffen nun, dass unsere Bienen die nun anstehende kältere Jahreszeit gut überstehen und es keine Völkerverluste geben wird.

KL

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