Alle Jahre wieder....

…das gleiche Prozedere: Stärke, Futtervorrat und Varroabefall der Völker beurteilen

Unsere Völker sind derzeit stark genug und für die Überwinterung gut gerüstet, wenngleich der ausreichende Futtervorrat und die Varroabelastung ständig im Auge behalten werden muss. Denn „gute Volksentwicklung bedeutet vermehrte Varroamilben“ und „gute Volksentwicklung bedeutet hohen Futterverbrauch“. Witterungsbedingt befliegen die Bienen derzeit noch Blütenpflanzen wie Senf, Efeu, Springkraut, Phacelia und andere Pflanzen, sofern es warm genug ist. Zurzeit fallen am Flugloch besonders die Sammlerinnen auf, die viele gelb leuchtende „Pollenhöschen“ eintragen oder auf dem Rücken weiß bestäubt sind. Unsere Bienen pflegen aufgrund der warmen Jahreszeit immer noch etwas Brut. Drei Wochen nach einer Kaltwetterperiode bzw. dem ersten Kälteeinbruch herrscht allerdings allgemeine Brutfreiheit, das bedeutet, dass die Königin die Eiablage einstellt. Und trotzdem ist darauf zu achten, dass ausreichende Futtervorräte vorhanden sind. Die Kontrolle des Futtervorrats erfolgt durch einfaches Anheben der „Bienenbeute“ oder wer seinem „Gewichtsgefühl“ nicht traut und sich unsicher ist, durch wiegen mit einer digitalen Kofferzugwaage. Wir hoffen nun, dass unsere Bienen die nun anstehende kältere Jahreszeit gut überstehen und es keine Völkerverluste geben wird.

KL

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Honigernte 2019 beendet

OGV Ditzingen e.V. hat diesjährige Honigernte beendet

Wie bei vielen Imkern im Mittleren Neckarraum, ist die diesjährige erste Honigernte aufgrund der spät eingesetzten Früchtracht und der nicht idealen Witterung ersatzlos ausgefallen. Wir konnten wenigstens bei der nur einen Honigschleuderung trotzdem einen qualitativ gut schmeckenden Sommerhonig von unseren fleißigen Bienen ernten. Vielen Imkern in Deutschland erging es ähnlich und manche konnten dieses Jahr überhaupt keinen Honig ernten, da die Bienen diesen eingetragenen Vorrat witterungsbedingt selbst verbraucht haben. Wir waren trotz alledem zufrieden, wenngleich die diesjährige Honigernte gegenüber dem Vorjahr quantitativ wesentlich schlechter ausgefallen ist. Lag dies auch an den Klimaveränderungen?

Wir wissen es nicht bzw. können es nicht wissenschaftlich verifizieren, aber die Vermutung liegt doch sehr nahe, dass die Klimaveränderungen sehr eng mit den naturbedingten Gegebenheiten und ihren Lebewesen korrelieren. Unsere Neuimkerinnen und Neuimker vom Imkerkurs des OGV Ditzingen e.V. waren bei der ersten Honigernte sehr engagiert bei der Sache und konnten sich bereits auf ihre ersten, eigenen Honige sehr freuen. 

KL


 

Bild 1: Neuimkerinnen bei der Honigernte

 

Bild 2: Eine Honigwabe wird mit der Entdeckelungsgabel bearbeitet

 

Bild 3:……und das süße „Gold“ fließt und fließt……….

 

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Schwarmzeit - Spontan improvisieren oder planvoll agieren?

Schwarmzeit - Spontan improvisieren oder planvoll agieren?

Witterungs- und jahreszeitlich bedingt ist von Mitte April an bis Mitte Juli mit schwärmenden Bienen zu rechnen. Will man nicht von April bis Ende Juni jeden Tag zwischen 10 und 15 Uhr bei seinen Völkern ununterbrochen beobachtend ansitzen, müssen zur Schwarmvermeidung wöchentliche Kontrollen zur Absuche von mit frischen Eiern belegten Weiselzellen durchgeführt werden. Denn schwärmende Bienen sammeln sich meist nur für etwa eine Stunde in der Nähe des Muttervolkes, danach sind sie fort und meist nicht mehr auffindbar. Kann ein Bienenschwarm nicht eingefangen werden, bedeutet dies meist das „Todesurteil“ für das in freier Natur aufhältliche und sich selbst überlassene Volk.

Schwarmvorbeugung und -verhinderung durch die Imkerin/den Imker/ist deshalb vor allem auch praktizierter, aktiver Tierschutz!

Wir führen deshalb regelmäßige, wöchentliche „Kippkontrollen“ zur Schwarmvermeidung an unseren Bienenvölkern durch und kontrollieren, ob „verdächtige“ Vorläufer von Weiselzellen vorhanden sind. Unsere Interessenten vom Imkerkurs des OGV Ditzingen sind an unseren Praxistagen sehr engagiert und tatkräftig dabei, wenn es gilt, Schwarmkontrollen durchzuführen. Wir haben zusammen bereits mehrere neue Jungvölker als Ableger gebildet, denn auch diese Möglichkeit des „Schröpfens“ kann zur Schwarmvorbeugung beitragen. Am 23. April konnte in diesem neuen Ableger unsere erste, in diesem Jahr neu geschlüpfte Bienenkönigin zur Freude aller Praxisteilnehmer gefunden und durch eine Neuimkerin mit der für das Jahr 2019 international gültigen Farbe „Grün“ gezeichnet werden. Schwarmvorbeugendes Schröpfen, Drohnenschneiden und wöchentliche „Kippkontrollen“ werden uns auch weiterhin von Mitte April bis Mitte Juli zur Diagnose der Schwarmlust Aufgabe und Pflicht sein.

KL

 

Neue Bienenkönigin vom 23.04.2019 -siehe Kreis-

 

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  • 2019_04_23_Bericht_Imkerkurs_002

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Im April kommt der Imker ins Schwärmen……und auch im Bienenvolk herrscht emsiges Treiben vor

Ab April blühen Massentrachten wie Kirsche, Apfel, Weißdorn oder Löwenzahn. Unabhängig von Kälterückschlägen erbrüten die Bienen jetzt Drohnen (männliche Bienen) und etwa 1500 Jungbienen täglich – an milden Tagen bieten sie bei Ab- und Anflügen im Bereich vom Flugloch beeindruckende Anblicke. Die Flugbienen schwärmen als „Sammlerinnen“ aus und kehren mit Nektar und „Pollenhöschen“ in allen Farben in kürzester Zeit wieder in ihren „Bienenstock“ zurück. Da sich das Bienenvolk mit rasender Schnelligkeit vermehrt, herrscht bald eine drängende Enge im Bienenhaus vor. Wer jetzt als Imker schläft und dem stetig wachsenden Bienenvolk keinen weiteren Raum gibt, hat bald mit dem „Nachspiel“ der Beengtheit zu kämpfen: denn je nach Witterung ist bereits ab Mitte April mit den ersten Schwärmen zu rechnen. Wir haben deshalb mit Beginn der Kirschblüte bereits gehandelt und die Bienenvölker erweitert, indem wir Honigräume aufgesetzt haben. Zusätzlich wurde zur Reduzierung der Varroamilbe in jedes Volk ein Drohnenrahmen eingebracht, der nach Ausbau von der Bienenkönigin mit männlichen Drohneneiern belegt wird. Drohnenlarven sind bevorzugte „Wirte“ von männlichen und weiblichen Varroamilben. Im langjährigen Mittel können so bis zu 5 Drohnenrahmen geschnitten werden, was in der Folge auf natürliche Art- und Weise die Milbenpopulation im Bienenvolk, und damit die „Varroamilben-Last“ im August auf höchstens die Hälfte reduziert.

KL

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Das neue Bienenjahr beginnt

Die ersten Frühlingsboten haben sich trotz noch strenger Nachtfröste bereits eingestellt, und die warmen Sonnenstrahlen haben unsere Bienen bereits zu ersten Flugbewegungen und Reinigungsflügen veranlasst.

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Rückblick auf das Bienenjahr 2018

Unsere Bienenvölker wurden im Berichtsjahr von insgesamt vier Mitgliedern (Vorjahr 5 Bienenfreunde), nämlich Reinhold Zipperer, Dieter Hagenlocher, Sophie Zipperer und Klaus Leitz (Bienenpate) betreut. Das Bienenjahr 2018 hat begonnen, wie es im Vorjahr 2017 geendet hat, nämlich mit teilweise „klirrenden“ Nachtfrösten. Zu tun gab es im zeitigen Frühjahr nicht viel, die imkerlichen Außenarbeiten beschränkten sich idealerweise nur auf regelmäßige Stand-, Volksstärke- und Futtervorratskontrollen, sowie Vorarbeiten für das neue Bienenjahr 2019. Den Bienen hat die Kälte bis auf wenige Ausnahmen nicht geschadet, da starke Völker bei offenem Boden und offenen Fluglöchern geführt werden und hierdurch ideale Voraussetzungen hatten. Trotzdem sind uns einige wenige schwache Völker eingegangen, die aber im Jahresverlauf ab Mai 2018 durch die Bildung neuer Ableger ergänzt werden konnten. Im Jahresverlauf 2018 hatten wir demnach 7 Wirtschaftsvölker und 3 neu gebildete Ableger zu betreuen.

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Edles Süßes - Stadthonig aus Ditzingen –

Neben vielen Aktivitäten wie die Betreuung und Pflege der Obstbaumbestände, Erhaltung der Streuobstwiesen, Obstbaum-Schnittkurse, Vortragsreihen, Ausflüge, Anlage und Pflege eines Wildobstlehrpfades, Anlage eines Wildbienenhotels und Pflanzung des Jahrgangsbaumes für neugeborene Ditzinger Kinder, setzt sich der OGV Ditzingen nunmehr auch seit geraumer Zeit für die Bestäubung und die Erhaltung der Vielfalt von Kulturpflanzen durch Insekten, wie Bienen und Wildbienen ein.

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